US-Regierung warnt eindringlich vor Reisen nach Deutschland wegen Corona-Welle

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Der Flughafen John F. Kennedy (JFK) in New York (AFP/Angela Weiss)
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Die US-Regierung warnt angesichts der aktuell starken Ausbreitung des Coronavirus nachdrücklich vor Reisen nach Deutschland. "Reisen Sie angesichts von Covid-19 nicht nach Deutschland", heißt es in dem am Montag (Ortszeit) aktualisierten Reisehinweis des Außenministeriums in Washington. Der neue Hinweis zu Deutschland basiert auf einer Einschätzung der US-Gesundheitsschutzbehörde CDC.

Die CDC setzte ihren Hinweis zu Gesundheitsrisiken für Reisende in Deutschland auf die Stufe 4 hoch - dies ist die höchste Stufe, die einer eindringlichen Warnung gleichkommt. Die Stufe 4 weise auf ein "sehr hohes Ausmaß von Covid-19 in dem Land hin", erläuterte das Außenministerium. Einen Reisehinweis der Stufe 4 wegen hoher Corona-Infektionszahlen veröffentlichte das State Department am Montag auch für Dänemark.

Umgekehrt hatte Deutschland Mitte November die USA aus der Liste der Corona-Hochrisikogebiete herausgenommen. Damit entfielen die Quarantäne-Vorschriften für aus den Vereinigten Staaten zurückkehrende Reisende. Die USA hatten Anfang November nach anderthalb Jahren weitgehender Einreisesperren ihre Grenzen für geimpfte ausländische Staatsbürger geöffnet.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland erreicht seit mehr als zwei Wochen täglich neue Rekordhöhen. Am Dienstag stieg der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 399,8. Er erreichte damit den 16. Tag in Folge einen neuen Höchststand. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

Die Impfkampagne in Deutschland kommt hingegen seit Monaten nur noch sehr schleppend voran. Lediglich 68 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft, was deutlich unter der Quote anderer EU-Staaten liegt. In Frankreich beispielsweise liegt der Anteil der vollständig Geimpften bei 75 Prozent. In den USA ist der Prozentsatz der vollständig Geimpften allerdings deutlich geringer als in Deutschland - nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität lag er am Montag bei 59,8 Prozent.

dja

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