US-Nobelpreisträger: Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise werden noch unterschätzt

Der US-Nobelpreisträger Robert Shiller rechnet als Folge der Corona-Epidemie mit einer globalen Rezession wie nach der Finanzkrise von 2008. Die wirtschaftlichen Folgen der Infektionskrankheit würden "noch immer unterschätzt", sagte Shiller dem Magazin "Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Samstag. Viele Länder müssten demnächst ähnliche Quarantänemaßnahmen verordnen wie China oder Italien. "Das bedeutet, dass wir mit Sicherheit eine weltweite Rezession bekommen werden", sagte der US-Professor. Es sei denkbar, dass der Einbruch Ausmaße wie nach der Finanzkrise im Jahr 2008 annehmen könne.