US-Präsidententochter Ivanka Trump will von deutschem Ausbildungssystem lernen

Merkel und Ivanka Trump im März in Washington

US-Präsidententochter Ivanka Trump will sich bei ihrem Deutschlandbesuch in der kommenden Woche ein Bild vom deutschen Ausbildungssystem machen. Deutschland sei bei der Berufsausbildung ein "absoluter Wegbereiter", sagte Trump der "Wirtschaftswoche" vom Freitag. Sie lobte das deutsche System als "praktisches, erfolgreiches Beispiel für eine echte öffentlich-private Partnerschaft", das Berufsschulunterricht und berufliche Praxis in den Betrieben verbinde.

Die USA könnten bei ihren Plänen, mehr Lehrstellen zu schaffen, "einiges von Deutschland lernen", sagte die Tochter von US-Präsident Donald Trump weiter. Sie nimmt Anfang kommender Woche in Berlin an der W20-Konferenz zur Förderung von Frauen in der Arbeitswelt teil. Das Treffen am 25. und 26. April findet im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft statt.

Der "Wirtschaftswoche" zufolge will Ivanka Trump in Berlin auch ein Siemens-Werk besichtigen, um sich dort über die duale Ausbildung zu informieren. Konzernchef Joe Kaeser gehörte zur Wirtschaftsdelegation von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem Besuch in Washington im März.

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