US-Regierung besorgt über Verfolgung Homosexueller im russischen Kaukasus

Die US-Regierung hat sich besorgt über die Verfolgung von Homosexuellen in der russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien gezeigt

Die US-Regierung hat sich besorgt über die Verfolgung von Homosexuellen in der russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien gezeigt. Die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, verwies am Montag auf "Berichte über Entführungen, Folterungen und Tötungen von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung". Die tschetschenischen Behörden müssten diese Vorwürfen "unverzüglich aufklären, alle Beteiligten zur Verantwortung ziehen und Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Übergriffe treffen".

Die russische Zeitung "Nowaja Gaseta" hatte kürzlich berichtet, dass tschetschenische Sicherheitskräfte hunderte Homosexueller festgenommen und zum Teil schwer misshandelt hätten. Mindestens drei sollen von Sicherheitskräften getötet worden sein.

Sollten diese Angaben zutreffen, handle es sich um eine Verletzung der Menschenrechte, erklärte US-Topdiplomatin Haley. Auch im US-Senat sorgten die Berichte für Besorgnis. In Tschetschenien herrsche eine "Atmosphäre des Terrors" für Homosexuelle, erklärte der demokratische Senator Ben Cardin. Russlands Präsident Wladimir Putin müsse "unverzüglich signalisieren, dass jegliche Gewalt gegen Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Gender-Identität inakzeptabel ist".

Der republikanische Senator Thom Tillis erklärte über den Kurzbotschaftendienst Twitter: "Tschetschenische Beamte entführen und foltern homosexuelle Männer. Ich verurteile diese eklatante Verletzung von Menschenrechten."

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