US-Studie: Ungeimpfte haben ein 11-mal höheres Risiko, an Covid-19 zu sterben

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Während Deutschland versucht mit einer bundesweiten Impfaktionswoche, die Quote noch vor dem Herbst zu verbessern, kommt aus den USA Rückenwind für die Wirkung der Impfung.

In einer neuen Studie hat die US-Behörde Center for Disease Control and Prevention (CDC) erneut die Wirksamkeit der Impfung gegen einen schweren Krankheitsverlauf belegt. Dazu wurden Krankenhausaufenthalte und Todesfälle durch Covid-19 über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten untersucht.

Wie CDC-Direktorin Rochelle Walensky erklärte, wurde dabei herausgefunden, dass ungeimpfte Menschen mehr als zehnmal häufiger mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden als Geimpfte, und dass sie elfmal häufiger an dem Virus sterben.

In Deutschland sind derzeit 62,2 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die große Mehrheit der hospitalisierten COVID-19-Fälle in Deutschland ungeimpft.

Gesundheitsminister Jens Spahn sprach von einer "Pandemie der Ungeimpften". In Berlin hat SPD-Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci angekündigt, dass zur Überzeugung von noch nicht geimpften Menschen im Rahmen der Impfkampagne auch Döner-Gutscheine geben wird.

Auch die Sprecherin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Baden-Württemberg hatte den Gratis-Döner zur Motivation von Schülern in der vergangenen Woche ins Gespräch gebracht.

Die drei am Freitag vom CDC veröffentlichten Studien sind Vorabveröffentlichungen, die Zahlen könnten sich noch leicht verändern.

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