USA überschreiten Schwelle von einer Million Corona-Toten

Kerzen für die Corona-Toten vor dem Weißen Haus (AFP/Brendan Smialowski) (Brendan Smialowski)

Die USA haben als erstes Land der Welt die Schwelle von einer Million Corona-Toten überschritten. US-Präsident Joe Biden gab den "tragischen Meilenstein" am Donnerstag in einer Erklärung bekannt. Er rief dazu auf, im Kampf gegen die Pandemie nicht nachzulassen und "alles zu tun, um so viele Leben wie möglich zu retten". Dafür stünden mehr Tests, Impfstoffe und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung als jemals zuvor.

Die USA hatten Anfang Februar 2020 an der Westküste den ersten Todesfall durch das Coronavirus verzeichnet. Im Februar 2021 wurde die Schwelle von 500.000 Corona-Toten überschritten. Mit inzwischen mehr als einer Million bestätigten Todesfällen sind die USA mit Abstand das am schlimmsten betroffene Land vor Brasilien, Indien und Russland.

Seit Pandemie-Beginn wurden in den USA offiziell mehr als 82 Millionen Infektionsfälle verzeichnet. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus, da zu Beginn der Pandemie nur wenig Testmöglichkeiten zur Verfügung standen und inzwischen Selbsttests für zu Hause stark verbreitet sind.

Nach einem starken Rückgang der Ansteckungszahlen ab Mitte Januar stieg die Zahl der Neuinfektionen in den USA in den vergangenen Wochen wieder an, was vor allem auf den neuen Subtyp der Omikron-Variante und die Aufhebung der Maskenpflicht zurückgeführt wird.

mid/ju

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.