Vier Tote und 20 Verletzte bei koordinierten Angriffen in Kabul

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Immer wieder Anschläge in Kabul

Bei offenbar koordinierten Angriffen sind in Kabul nach Angaben von Sicherheitskräften vier Menschen getötet worden. Es habe "vier Märtyrer" gegeben, zudem seien 20 Menschen verletzt worden, sagte ein Vertreter der afghanischen Sicherheitskräfte am Dienstagabend der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten mehrere Explosionen und Schüsse die Hauptstadt erschüttert. Das Innenministerium verkündete, dass alle Angreifer getötet worden seien.

Die USA sprachen in einer ersten Reaktion von "Anschlägen", welche die "Handschrift" der Taliban tragen. Zwar könne den radikalislamischen Kämpfern derzeit noch nicht offiziell die Verantwortung zugewiesen werden, sagte Außenamtssprecher Ned Price in Washington vor Journalisten. "Aber es ist die Handschrift der Welle von Taliban-Anschlägen, die wir in den vergangenen Wochen gesehen haben."

Nach offiziellen Angaben explodierte unter anderem eine Autobombe in der Nähe des Hauses von Verteidigungsminister Bismillah Mohammadi. "Keine Sorge, alles ist in Ordnung", twitterte dieser wenig später. Die Taliban und andere Gruppierungen hatten in der Vergangenheit immer wieder Sprengstoffanschläge in Kabul verübt.

jes/gap

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