USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich schlagen UN-Resolution zu Syrien vor

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Die USA, Großbritannien und Frankreich haben einen Entwurf für eine Resolution der Vereinten Nationen zum tödlichen Giftgasangriff in Syrien vorgelegt.

Diplomaten zufolge könnte darüber noch am Mittwoch abgestimmt werden. Die drei Länder machen die syrische Regierung von Präsident Baschar al-Assad für den Einsatz chemischer Stoffe bei einem Luftangriff am Dienstag in der Provinz Idlib verantwortlich, bei dem Beobachtern zufolge mindestens 58 Menschen ums Leben kamen. Syrien wies die Vorwürfe zurück. In dem Resolutionsentwurf, der von Reuters eingesehen werden konnte, wird eine internationale Untersuchung des Angriffs gefordert. Syrien solle Flugpläne und Logbücher vorlegen und die Namen der Helikopter-Kommandeure nennen. Zudem soll Ermittlern Zugang zu Luftwaffenstützpunkten gewährt werden, von denen aus die Angriffe gestarten worden sein könnten.

Die Internationale Gemeinschaft sei „empört darüber, dass wiederholt Menschen in Syrien durch Chemiewaffen getötet und verletzt würden“, heißt es in dem Entwurf. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Offen blieb, wie sich Russland als Verbündeter Assads und China zu dem Resolutionsentwurf verhalten. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kommt am Mittwoch zu einer Sondersitzung zusammen.

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