USA melden Höchststand von fast 4000 Corona-Toten binnen eines Tages

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Feldlazarett für Corona-Patienten in Los Angeles

Die Zahl der täglich verzeichneten Todesopfer der Corona-Pandemie in den USA hat einen neuen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden seien weitere 3998 Menschen an Covid-19 gestorben, teilte die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Angesichts der dramatischen Lage wurde im Bundesstaat Kalifornien damit begonnen, mehr als 150 Kühllaster-Anhänger für die Aufbewahrung von Leichen vorzubereiten.

Neben den 3998 neuen Todesfällen wurden landesweit auch 265.246 neue Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Der vorherige Höchstwert bei den Opferzahlen hatte in den USA bei 3936 Toten gelegen und war am Dienstag registriert worden.

Die USA sind von den absoluten Zahlen her das mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Rund 365.000 Menschen starben bereits, die Gesamtzahl der erfassten Infektionsfälle liegt inzwischen bei gut 21,5 Millionen.

Derzeit sind der Westen und Süden der USA besonders stark von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen. In Kalifornien kündigten die Behörden am Donnerstag an, mindestens 166 Kühlanhänger bei Krankenhäusern aufzustellen. Dies sei Teil eines umfassenden Plans, der garantieren solle, "dass die Toten mit Respekt und Würde behandelt werden".

Kalifornien ist mit rund 2500 Corona-Toten pro Woche einer der Pandemie-Hotspots geworden, die Nationalgarde ist seit dieser Woche im Einsatz. In der Millionenmetropole Los Angeles sind Krankenwagen mit Covid-19-Patienten oft stundenlang unterwegs, bevor sie endlich eine Klinik mit freien Betten finden.

jes/cp