USA, Türkei und Frankreich: Politische Risiken verängstigen die Dax-Anleger

Anika Ross
Börse Frankfurt Bulle


In der verkürzten Handelswoche nach den Osterfeiertagen werden sich die Dax-Anleger voraussichtlich wieder nicht groß aus der Deckung wagen.

„Die geopolitischen Risiken haben sich mit dem Militärschlag der USA gegen Syrien deutlich erhöht“, sagt Marktstratege Joachim Goldberg. „Die Lust der Börsianer, sich in die eine oder andere Richtung größer zu positionieren, ist derzeit eher gering.“ Statt neuer Allzeithochs könnte es einen Dämpfer geben, kommentierte die Helaba. Zudem notieren die als Angstbarometer bezeichneten Volatilitätsindizes VIX und VDAX momentan so hoch wie seit der US-Wahl im November nicht mehr. In der Karwoche gab der deutsche Leitindex bei einem Stand von 12.115 Punkten bis Gründonnerstag rund 0,9 Prozent ab.

Investoren dürften auch den Ausgang des für den Ostersonntag geplanten Verfassungsreferendums in der Türkei im Auge behalten. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich mit der Änderung der Verfassung mehr Macht sichern. Ein „Ja“ wäre aus Anlegersicht kurzfristig positiv, da es auf politische Stabilität hoffen lasse, sagen Experten. Dann würde es eine Erleichterungsrally bei türkischen Aktien und der Lira geben. Bei einem „Nein“ rechnen Marktbeobachter mit wachsender Unsicherheit.

Weiterlesen auf businessinsider.de

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen