USA warnen vor "ernst zu nehmenden Risiko" durch Cyberangriff ausländischer Hacker

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Ziel ausländischer Hacker: das US-Finanzministerium

Die US-Cybersicherheitsbehörde Cisa hat vor einem "ernst zu nehmenden Risiko" durch den großangelegten Cyberangriff ausländischer Hacker auf Bundesbehörden und Unternehmen in den USA gewarnt. Die spätestens im März begonnene Attacke sei durch einen "fortgeschrittenen, hartnäckigen" Akteur erfolgt, erklärte die Sicherheitsbehörde am Donnerstag. Die Angreifer hätten "Ausdauer, operative Sicherheit und komplexe Fähigkeiten" gezeigt. Die Abwehr der Hacker sei "hochgradig komplex und herausfordernd".

Der künftige US-Präsident Joe Biden zeigte sich besorgt wegen des Vorfalls. Der demokratische Politiker kündigte an, er werde Cybersicherheit zur "höchsten Priorität" auf allen Ebenen seiner Regierung machen. Dazu werde er hart gegen die Angreifer vorgehen.

Die US-Regierung hatte vergangene Woche einen großangelegten, offenbar monatelang andauernden Cyberangriff auf mindestens zwei Institutionen bestätigt, darunter laut Medienberichten auch das Finanzministerium. US-Außenminister Mike Pompeo warf Russland eine Beteiligung an der Attacke vor, Moskau wies die Vorwürfe jedoch zurück.

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