Vanity Fair enthüllt Melanias Ehegeheimnisse

Ein investigativer Artike hat viele Geheimnisse um Melanias und Donald Trumps Ehe ans Licht gebracht. Der Bericht der Journalistin Evgenia Peretz in der Vanity Fair, für den sie mit den engsten Freunden und längsten Vertrauten des Paares sprach, soll den Präsidenten und seine Frau beunruhigt haben.

Und der Artikel mit dem Titel „Inside the Trump Marriage: Melania’s Burden“ (Hinter den Kulissen der Trump-Ehe: Melanias Bürde) enttäuscht nicht – er enthüllt, wie sich langsam ein Bruch bei der sonst so gehorsamen First Lady abzeichnet.

„So bedauernswert fügsam Melania auch ist, auch sie hat eine Belastungsgrenze“, erklärt die Autorin in dem Artikel.

Die Vanity Fair hat hinter die Kulissen von Melanias umstrittener Ehe mit Donald Trump geblickt. Bild: Getty

„Im Verlauf der Recherche für den Artikel, zu dem ihre engen Freunde nichts beitragen wollten, entwickelte sich ein unschönes Bild ihrer Ehe. Melanias Unzufriedenheit und das permanente Fehlen von Nähe zwischen den beiden werden immer offensichtlicher.“

Melania hat laut Lisa Bytner – eine PR-Frau von Trump Model Management – den Ruf, eine Ehefrau zu sein, die „nur spricht, wenn sie angesprochen wird“ und deshalb konzentriert sie sich vor allem auf ihren Sohn Barron – den Trump angeblich nur unter der Bedingung erlaubte, dass seine Model-Frau nach der Geburt wieder so aussieht wie vor der Schwangerschaft.

Der aktuelle Bericht behauptet, dass Trump mit seiner Frau, als sie 2006 schwanger wurde, einen Post-Baby-„Vertrag“ abschloss. Bild: Getty

„Sie versprach ihm, dass sie wieder so aussehen werde wie zuvor“, verriet eine Quelle der Vanity Fair und behauptete, es sei eine Art „Vertrag“ gewesen.

„Es gab kein ‚Wie fühlst du dich?‘ Da wurden keine Türen aufgehalten, um sicherzustellen, dass sie nicht hinfällt. Nur: ‚Du wolltest ein Baby.‘“

Nach Trumps Amtseinführung wohnen Melania und Barron weiterhin in New York – Berichten zufolge kostet das die Steuerzahler umgerechnet rund 1,2 Mio. Euro pro Woche. Bild: Getty

Wegen ihrer Rolle als Mutter wohnt Melania auch weiterhin im Trump Tower in New York, während ihr Ehemann ins Weiße Haus einzog – angeblich will sie das Ende von Barrons Schuljahr abwarten.

Aber der Artikel enthüllt auch, dass der Präsident und seine Frau Barron bis jetzt an keiner Schule in Washington D.C. angemeldet haben, weshalb sich manche fragen, was ihr langfristiger Plan ist.

Melanias Beziehung zu Ivanka ist angeblich weniger als freundlich. Bild: Getty

Ihr scheinbares Desinteresse an ihrer Rolle als First Lady wird auch als Grund für eine wachsende Entfremdung von Trumps Tochter Ivanka gesehen.

Melanias Abwesenheit hat dazu geführt, dass Ivanka mehr und mehr eine öffentlichkeitswirksame Rolle einnimmt, allerdings belaste dies die Beziehung der beiden Frauen.

Laut dem Artikel haben Quellen eine „Kälte zwischen den beiden” wahrgenommen.

Der investigative Artikel behauptet, dass Melania kurz vor der Belastungsgrenze ist. Bild: Getty

Da Melania sich entschieden hat, ihr neues Amt aus der Ferne wahrzunehmen und die Büros der First Lady im Ostflügel des Weißen Hauses praktisch verwaist sind, ist es nur verständlich, dass Ivanka nun auserwählt wurde, ihren Vater zu unterstützen, wenn dieser führende Politiker und CEOs aus aller Welt trifft.

„Eine First Lady muss sich auf bewährte Partnerschaften“, erzählte eine Quelle der Zeitschrift. „Man kommt mit Angestellten, seinen Leuten. Aber sie haben keine Leute.“

Während sich Melania und Trump noch nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert haben, ist sicher, dass die Aufmerksamkeit für die ungewöhnliche Ehe auch weiterhin ungebrochen sein wird.

„Eine ganze Nation fragt sich, welche Rolle – falls überhaupt irgendeine – die neue First Lady einnimmt. Und das fragt sich vielleicht auch ihr Ehemann“, erklärt der Politik-Autor A. Scott Berg Vanity Fair.

Allison Yee
Yahoo7 Be

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