Vater rettet kleinen Sohn auf australischer Insel vor Dingo-Angriff

Dingos sind Wildhunde und keine Haustiere

Auf der bekannten australischen Insel Fraser Island hat ein Vater sein kleines Kind vor einer Dingo-Attacke gerettet. Ein Wildhund war nach Angaben der Rettungskräfte gerade dabei, den Jungen vom Campingwagen der Familie wegzuschleifen, als der Vater einschritt.

Die Familie campte demnach in einer abgelegenen Gegend auf der vor der Ostküste Australiens gelegenen Sandinsel, die ein beliebtes Touristenziel ist. "Die Eltern sind aufgewacht, als das Kleinkind schrie, und haben gehört, dass das Schreien sich immer weiter vom Campingwagen entfernt", sagte der Sanitäter Ben Du-Toit. Der Vater sei aus dem Campingwagen ausgestiegen und habe gesehen, wie der Dingo den Jungen wegschleifte.

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Der Vater konnte seinen Sohn befreien und die Dingos vertreiben. Das Kind - Medienberichten zufolge etwa älter als ein Jahr - erlitt Verletzungen am Nacken und am Kopf. Es wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Es war bereits die dritte Dingo-Attacke auf Fraser Island in diesem Jahr. Im Januar war auf der größten Sandinsel der Welt, einer Unesco-Naturerbestätte, ein Sechsjähriger von einem Dingo angegriffen worden. Im März wurden dann eine Französin und ihr Sohn von Dingos angefallen. Die Behörden warnen immer wieder, dass Dingos Wildtiere sind, und rufen deswegen zu besonderer Vorsicht auf.

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