Vegetarischer Metzger: Es muss nicht immer Fleisch sein

David Meyer und sein Vater Heinz Joachim Meyer sind die Chefs der „Vegetarischen Metzgerei“

Berlin. Freitagabend auf einer der beliebtesten Ausgehmeilen der Stadt, der Bergmannstraße in Kreuzberg. Auf einem Kilometer Länge reiht sich hier zwischen kleinen Geschäften Café an Restaurant an Imbiss. Tausende junge Leute sind unterwegs, stöbern in den Geschäften, chillen in fast 50 Lokalen. Zum Konzeptstore von "Der Vegetarische Metzger", nicht weit vom Mehringdamm entfernt, lotsen sich viele Berliner und Touristen mit dem Smartphone. Die Inneneinrichtung des 40 Sitzplätze-Bistros mit rustikal gemusterten Beton-Bodenfliesen, hellen Holzbänken, dicken Kissen verbreitet zeitgemäße Gemütlichkeit. Wie in vielen Lokalen im Szenekiez steht das Speisenangebot in Englisch auf einer großen Schiefertafel. Es liest sich wie in vielen Burgerläden.

Die überwiegend jungen Kunden bestellen vegetarische Currywurst, Hamburger oder veganes Chicken Schawarma. Dazu gibt es Pommes aus Kartoffeln oder Süßkartoffeln. "Das Beste ist, dass für unsere Curry und Burger kein einziges Tier sterben muss", erklärt David Meyer stolz.

Der vor einem Jahr eröffnete Konzeptstore ist der erste außerhalb der Niederlande. Von dort kommt die Idee der Produkte mit dem komplett widersprüchlichen Namen. Fleischersatzprodukte aus Soja gibt es seit Jahrzehnten, allerdings häufig mit recht fadem bis gar keinem Geschmack. Dies sollte sich mit den Produkten des vegetarischen Metzgers grundlegend ändern. Wie sehr fleischlose Imbiss-Wurst und Burger in den Medien präsent sind, zeigte sich zuletzt bei dem vegan produzierenden Atti...

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