Venezuela verlässt Amerika-Bund

Wegen der als Einmischung empfundenen Kritik am Vorgehen gegen Demonstranten tritt das sozialistisch regierte Venezuela ...

Wegen der als Einmischung empfundenen Kritik am Vorgehen gegen Demonstranten tritt das sozialistisch regierte Venezuela nach rund 70 Jahren Mitgliedschaft aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) aus.

Jetzt sei Schluss mit der Verletzung der venezolanischen Rechte und der Einmischungen, sagte Präsident Nicolás Maduro. „Venezuela ist die Wiege der Befreier und das gilt es zu respektieren”, meinte er. OAS-Generalsekretär Luis Almagro hatte Maduro das Abdriften in eine Diktatur vorgeworfen. 32 Menschen starben bisher bei den Unruhen.

„Niemals werden wir zulassen, dass kriecherische Lohnsklaven Venezuela beleidigen”, meinte Außenministerin Delcy Rodríguez. „Venezuela zieht sich aus der OAS zurück für seine Würde, Unabhängigkeit, Souveränität, für den Frieden und die Zukunft des Vaterlandes.” Die Demokratie in Venezuela sei „tödlich verletzt”, sagte OAS-Chef Almagro jüngst. Für die Sozialisten ist der frühere Außenminister Uruguays ein Staatsfeind. Zu Ostern brannten in dem Land Judas-Figuren mit dem Konterfei Almagros. Mit dem Eingang des Austrittsschreibens wird ein zweijähriger Austrittsprozess beginnen.

Die OAS, der...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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