Veränderung der Innenstädte - Fußgängerzone: Schutzzone für Tradition

A. Rauch

Damit die Fußgängerzone bunt bleibt, unterstützt die Stadt kleine Läden mit niedrigen Mieten.

Nächstes Jahr steht bei Optik Meßbacher ein rundes Jubiläum an. 90 Jahre wird das Traditionsunternehmen im Ruffinihaus alt. Doch es ist nicht nur das Alter des Ladens, das ihn in der Innenstadt so besonders macht. Ausführliche Beratung gehört zum Geschäft, Inhaber Walter Drum steht noch selbst hinterm Verkaufstresen. Und: Meßbacher gehört zu keiner Kette.

Dass Großhandelskonzerne immer mehr die Innenstädte übernehmen, ist nicht neu. Oft sind sie die Einzigen, die sich die hohen Mieten noch leisten können. Eine Entwicklung, mit der München mit seinen hohen Immobilienpreisen in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatte.

"Die Innenstädte werden immer austauschbarer", beobachtet auch Kommunalreferent Axel Markwardt. Um dazu ein Gegengewicht zu schaffen, fährt die Stadt seit einigen Jahren eine ganz eigene Strategie und vermietet ihre Gewerbeflächen in der Innenstadt bevorzugt an kleine Traditionsläden – und das zu Preisen deutlich unterm Marktwert.
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