Veranstalter, Gastgewerbe und Tourismusbranche demonstrieren für mehr Hilfe in Corona-Krise

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Leere Restauranttische in Essen im Mai
Leere Restauranttische in Essen im Mai

Die Veranstaltungswirtschaft und die Gastronomie- und Tourismusbranche wollen am Mittwoch (ab 12.05 Uhr) erneut auf ihre existenzbedrohende Lage in der Corona-Krise aufmerksam machen. Aufgerufen zu der gemeinsamen Großdemonstration in Berlin haben das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot sowie der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und Verbände der Tourismuswirtschaft. Sie fordern mehr finanzielle Unterstützung der Politik und Hilfsprogramme, die sich gezielter an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren als die bisher von der Regierung aufgelegten Förderprogramme.

Große Sorge bei den Betroffenen schürt auch die Debatte über eine erneute Verschärfung der Corona-Auflagen angesichts steigender Infektionszahlen. Das Gastgewerbe warnte am Dienstag vor dem drohenden "Kollaps" der Branche. Am Mittwoch will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

jm/ilo