Verbot der Fusion von Thyssenkrupp und Tata Steel ist rechtens

Die Stahlsparte des Industriekonzerns Thyssenkrupp darf weiter nicht mit dem indischen Konkurrenten Tata Steel verschmelzen. Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg bestätigte am Mittwoch ein entsprechendes Verbot der EU-Kommission vom Juni 2019. Diese befürchtete die Beeinträchtigung des Wettbewerbs und dadurch steigende Preise. (Az. T-584/19)

Die EU-Kommission hatte damals erklärt, der Zusammenschluss hätte ohne Änderungen "eine Einschränkung des Wettbewerbs und einen Anstieg der Preise bestimmter Stahlsorten" zulasten von Unternehmen und Verbrauchern bewirkt. Die Stahlhersteller hätten "keine geeigneten Abhilfemaßnahmen angeboten, um die Bedenken der Kommission auszuräumen".

Dagegen klagte Thyssenkrupp vor dem EU-Gericht. Das Unternehmen machte unter anderem geltend, dass die Kommission die nach einem Zusammenschluss bestehende Marktmacht falsch analysiert habe. Dies wies das Gericht nun zurück.

smb/hcy

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