Verbraucherpreise legten im Februar um 1,3 Prozent zu

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Kunde in einem Supermarkt

Die Verbraucherpreise sind im Februar um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bestätigte damit am Freitag erste Einschätzungen von Anfang März. Im Vergleich zum Januar dieses Jahres zog die Inflation um 0,7 Prozent an. Die Rate habe damit "fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht", teilten die Statistiker mit. Im Januar waren die Preise um 1,0 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen.

Teurer wurden nun vor allem Kraftstoffe (plus 2,4 Prozent), Erdgas (plus 2,1 Prozent) sowie Heizöl (plus 1,1 Prozent). Hier wirkte sich neben der zu Jahresbeginn eingeführten CO2-Abgabe auch der Preisanstieg auf dem Rohölmarkt aus, wie das Bundesamt ausführte. Für Nahrungsmittel mussten Verbraucher im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat 1,4 Prozent mehr Geld ausgeben. Teurer wurden zum Beispiel Süßwaren und Molkereiprodukte, deutlich günstiger hingegen Mobiltelefone.

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Februar 2021 um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt weiter erklärte. Die Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,3 Prozent.

Anfang März hatte bereits der ADAC auf die zuletzt spürbar gestiegenen Spritpreise verwiesen. So verteuerten sich von Januar auf Februar sowohl Benzin als auch Diesel um jeweils 4,3 Cent pro Liter. Grund dafür ist erneut der gestiegene Rohölpreis.

hcy/bk