Verdächtiger nach Attacke mit Armbrust an Bremerhavener Schule in Psychiatrie

Nach einer Attacke mit einer Armbrust an einer Schule in Bremerhaven befindet sich der Verdächtige inzwischen für weitere Abklärungen in einer Psychiatrie. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in der zum Bundesland Bremen gehörenden Stadt am Donnerstag mitteilte, wurde der Untersuchungshaftbefehl gegen den 21-Jährigen in der vergangenen Woche vom zuständigen Amtsgericht in einen Unterbringungsbefehl umgewandelt. Er kam vom Gefängnis in eine Psychiatrie.

Der Beschuldigte hatte vor knapp drei Wochen in einem Gymnasium mit einer Armbrust auf eine Schulmitarbeiterin geschossen und diese lebensgefährlich verletzt. Die Tat löste einen Amokalarm und einen großen Polizeieinsatz aus. Der junge Mann wurde unmittelbar nach der Attacke in der Nähe der betroffenen Schule von Polizisten widerstandslos festgenommen.

Bereits am Tattag berichtete die Bremerhavener Staatsanwaltschaft von Hinweisen auf psychische Auffälligkeiten. In der Psychiatrie sollten nun unter anderem auch "fachkundige Feststellungen zur Schuldfähigkeit des Beschuldigten zur Tatzeit" getroffen werden, teilte deren Sprecher am Donnerstag mit. Zu weiteren möglichen Hintergründen äußerten sich die Ermittler nicht. Der Beschuldigte mache bisher von seinem Schweigerecht Gebrauch, ergänzte der Sprecher. Dies gelte auch mit Blick auf das Motiv.

bro/cfm

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