Verdacht auf Corona-Verstöße: Ermittlungen am Set von "Peaky Blinders"

teleschau
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Schwarzmarkthandel, Schutzgelderpressung, Wettmanipulation - es gibt kaum ein krummes Geschäft im Birmingham der 20-er, in dem die "Peaky Blinders" nicht ihre Finger im Spiel haben. Allen voran: Thomas Shelby (Cillian Murphy, Mitte), der den Clan mit harter Hand zusammenhält. (Bild: Koch Media)
Schwarzmarkthandel, Schutzgelderpressung, Wettmanipulation - es gibt kaum ein krummes Geschäft im Birmingham der 20-er, in dem die "Peaky Blinders" nicht ihre Finger im Spiel haben. Allen voran: Thomas Shelby (Cillian Murphy, Mitte), der den Clan mit harter Hand zusammenhält. (Bild: Koch Media)

Am Set der BBC-Serie "Peaky Blinders - Gangs of Birmingham" soll es zu Verstößen gegen die Corona-Sicherheitsregeln gekommen sein. Mehrere Crewmitglieder werfen den Produzenten vor, ihre Mitarbeiter in Gefahr gebracht zu haben.

Die Dreharbeiten zur sechsten und letzten Staffel der Erfolgsserie "Peaky Blinders - Gangs of Birmingham" mussten unterbrochen werden. Wie die britische Tageszeitung "The Guardian" berichtete, soll gegen die Produzenten des Dramas ermittelt werden. Grund dafür sei, dass das Corona-Sicherheitsprotokoll nicht eingehalten wurde. Ein Crew-Mitglied soll trotz eines positiven Tests weiter beim Dreh eingesetzt worden sein. Das Testergebnis erwies sich im Nachhinein zwar als falsch. Trotzdem seien zahlreiche Mitarbeiter verärgert darüber, dass die Produktion nicht sofort unterbrochen und stattdessen die Gesundheit der Crew potentiell gefährdet wurde.

Nachdem die Dreharbeiten zur BBC-Serie nach einer mehrmonatigen Unterbrechung zuletzt wieder aufgenommen wurden, hieß es auf der Webseite der Serie: "Das 'Peaky Blinders'-Produktionsteam hat umfassende Produktionsprotokolle entwickelt, um sicherzustellen, dass die Serie in dieser Zeit der weltweiten Pandemie auf sichere und verantwortungsvolle Weise und in Übereinstimmung mit den Regierungsrichtlinien produziert wird." Nun soll die britische Gewerkschaft "Bectu" untersuchen, inwiefern diese Richtlinien tatsächlich verletzt wurden.