"Verdammt noch mal!" Elton legt sich bei "Schlag den Star" mit Muskelberg Tim Wiese an

teleschau
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Kurzzeitig drohte die letzte Ausgabe "Schlag den Star" zu entgleiten. Der Grund: Uneinsichtigkeit bei Regelverstößen und viel Testosteron. Irgendwann baute sich Muskelberg Tim Wiese vor Moderator Elton auf. Doch der sprach ein Machtwort.

"Ich dachte, nach Verona Pooth kann nichts mehr kommen", sagte Elton irgendwann entnervt - und dachte dabei an die letzte, völlig zerredete Ausgabe von "Schlag den Star", die ihn sehr viele Nerven gekostet haben muss. Doch auch das aktuelle TV-Duell zwischen Ex-Torwart (und Ex-Wrestler) Tim Wiese und American-Football-Coach Patrick Esume forderte den Moderator mitunter aufs Äußerste.

Vor allem Spiel zwölf hatte es in sich: "Was passt nicht?". Dabei zeigte Elton jeweils vier Bilder, von denen eines nicht dem genannten Oberbegriff entsprach. Beim Stand von 4:4 nach der achten Quizrunde gingen mit dem bis dato recht wortkargen Wiese plötzlich die Nerven durch. Der Muskelberg buzzerte, noch ehe die Bilder überhaupt zu sehen war - ein klarer Regelverstoß.

Während Esume zeterte, er habe noch gar keine Bilder zu sehen bekommen, versuchte Elton die Lage zu klären: Er fragte Wiese, wieso dieser denn schon vorzeitig gedrückt habe? Anstelle von Einsichtigkeit zeigte sich der ehemalige Werder-Bremen-Profi trotzig - und sauer: Er monierte, dass sein Bildschirm schwarz blieb. "Das geht nicht, da muss doch irgendwas kommen!"

"Du darfst noch nicht drücken, wenn da noch kein Bild ist", erklärte Elton die Sachlage. Doch Wiese motzte munter weiter: "Das seh ich jetzt nicht so. Normalerweise sind die Begriffe vorgegeben." - Elton verneinte, Daraufhin erhob sich der Muskelberg Wiese und behauptete stur: "Doch, das ist so!"

Die Runde wurde nicht gezählt. Als es Gegner Esume ihm beim nächsten Oberbegriff gleichtat und einen Buzzer-Frühstart hinlegte, platzte Wiese der Kragen. Wieder sprang er verärgert auf - und als Zuschauer fragte man sich ganz kurz: Schmeißt er jetzt hin und verlässt das Studio?

Machtwort von Elton

Tat er aber nicht, nachdem Elton beide Kontrahenten knallhart zur Räson rief: "Wartet doch einmal ab, bevor ihr die Bilder seht, verdammt nochmal!"

Letztlich eine weise Entscheidung vom brummig-trägen Wiese, weiterzumachen. Er gewann das Spiel "Was passt nicht?" und holte am Ende - nach 15 Spielen und weit nach Mitternacht - gar den Gesamtsieg. Die eingesackten 100.000 Euro dürften mehr als genügend Schmerzensgeld sein für all den Hohn, der in den sozialen Netzwerken bereits während der Show über den Ex-Torwart verbreitet wurde. Die Gründe: Bereits vor dem Startschuss zur Show gab's einen Seitenhieb von seiner Frau: Auf die Frage von Moderator Elton, ob Tim, Kampfname "The Machine", zu Hause auch eine Maschine sei, witzelte Grit Freiberg-Wiese zum Vergnügen des Publikums: "Nee. Zu Hause bin ich die Maschine." Kurze Zeit später lag Wiese bei einem Spiel, bei dem die richtigen Vornamen von Prominenten zu benennen waren, famos falsch: "Angelika Merkel" - das ist doch wohl richtig, glaubt er fest.