Mann fährt mit Auto in Rathaus von Verden und löst Brand aus

Der ausgebrannte Pkw in Verden

Ein 47-jähriger Mann ist am Sonntagmorgen mit seinem Auto in das Rathaus im niedersächsischen Verden gefahren und hat dann sein Auto und damit auch das Gebäude in Brand gesetzt. Die Polizei geht von einem Millionenschaden aus. Der Verdener Bürger habe sich noch am Tatort widerstandlos festnehmen lassen.

Laut Polizei hat der Mann nach eigenen Angaben mit der Tat "ein Zeichen setzen" wollen und vermutlich aus Missmut oder Verärgerung gegen die Behörde gehandelt. Insoweit liege auch kein Terrorverdacht vor.

Der Mann fuhr demnach morgens um 8.00 Uhr mit einem 5-er BMW in den verglasten Eingangsbereich des Rathauses und zündete dann sein Auto an. Als Polizei und Feuerwehr nur wenige Minuten später eintrafen, stand das Foyer des Rathauses bereits voll in Flammen. Der Täter teilte der Polizei dann noch mit, dass sich im Auto ein Gasflasche befinde. Sie konnte von der Feuerwehr unversehrt geborgen werden. Menschen sind bei dem Brand den weiteren Angaben zufolge nicht verletzt worden.

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