Verdi macht mit weiteren Streiks in Erziehungsdienst Druck vor dritter Tarifrunde

Fahne mit dem Logo der Gewerkschaft Verdi (AFP/Ina FASSBENDER) (Ina FASSBENDER)

Vor der dritten Verhandlungsrunde im bundesweiten Tarifkonflikt im Sozial- und Erziehungsdienst will die Gewerkschaft Verdi mit weiteren Streikaktionen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Nach kleineren regionalen Aktionen am Montag wird es nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag eine zentrale Protestaktion in Hannover geben. Am Mittwoch wird der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke auf einer Kundgebung in Gelsenkirchen sprechen, am Donnerstag ist eine Kundgebung in München geplant.

Im Laufe der Warnstreikwoche werden auch wieder Beschäftigte unter anderem in Kindertageseinrichtungen die Arbeit niederlegen, sagte eine Gewerkschaftssprecherin. Bereits in der vergangenen Woche gab es eine bundesweite Warnstreik- und Aktionswoche. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für die rund 330.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die im März in zweiter Runde ohne Ergebnis blieben. Am 16. und 17. Mai steht in Potsdam die dritte Runde an.

hex/cfm

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