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Verfahren um abgestürzte Fassadenstücke an Stuttgarter Hauptbahnhof eingestellt

Fast anderthalb Jahre nach dem Absturz von Teilen der Fassade des Stuttgarter Hauptbahnhofs hat die örtliche Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem Fall eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht, teilte die Behörde mit. (THOMAS KIENZLE)
Fast anderthalb Jahre nach dem Absturz von Teilen der Fassade des Stuttgarter Hauptbahnhofs hat die örtliche Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem Fall eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht, teilte die Behörde mit. (THOMAS KIENZLE)

Fast anderthalb Jahre nach dem Absturz von Teilen der Fassade des Stuttgarter Hauptbahnhofs hat die örtliche Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem Fall eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht, teilte die Behörde in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Sie hatte wegen des Verdachts der Baugefährdung gegen Unbekannt ermittelt.

Im August 2021 war ein Stück der Fassade des Bauwerks abgefallen und hatte ein Loch von etwa drei Metern Durchmesser an der Außenseite des sogenannten Bonatzbaus hinterlassen. Verletzt wurde niemand.

Laut Ermittlungen kam es an der Großbaustelle von Stuttgart 21 wegen eines fehlenden Bauteils zu einem Versagen eines tragenden Bauteils für das Dach. Dadurch brach das Dach in sich zusammen und stürzte teils auf die darunter liegende Konstruktion.

In der Folge wurde die Außenfassade des Bonatzbaus beschädigt. Die insgesamt zehn Fassadenteile stürzten etwa 15 Meter in die Tiefe und schlugen bei einem Taxistand ein.

ald/cfm