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Verfahren wegen Absägens von Christbaumspitze in Berlin vorläufig eingestellt

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat das Verfahren gegen eine Klimaaktivistin vorläufig eingestellt, die sich am Absägen der Weihnachtsbaumspitze am Brandenburger Tor beteiligt haben soll. Sie muss 40 Stunden Freizeitarbeit leisten. (Tobias SCHWARZ)
Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat das Verfahren gegen eine Klimaaktivistin vorläufig eingestellt, die sich am Absägen der Weihnachtsbaumspitze am Brandenburger Tor beteiligt haben soll. Sie muss 40 Stunden Freizeitarbeit leisten. (Tobias SCHWARZ)

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat am Dienstag das Verfahren gegen eine Klimaaktivistin der Gruppe Letzte Generation vorläufig eingestellt, die sich am Absägen der Weihnachtsbaumspitze am Brandenburger Tor beteiligt haben soll. Der 21-Jährigen sei die Weisung erteilt worden, innerhalb von vier Monaten 40 Stunden Freizeitarbeiten abzuleisten, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Wenn die Angeklagte sich daran halte, werde das Verfahren endgültig eingestellt.

Zwei junge Aktivistinnen waren im Dezember 2022 mit einer Hebebühne zur Spitze des Baums gefahren und hatten sie abgesägt, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Dabei ließen sie sich filmen. Die andere mutmaßlich Beteiligte wurde im Herbst zu einer Geldstrafe verurteilt.

Der Klimaaktivistin, die am Dienstag vor Gericht stand, wurde auch die Beteiligung an drei Straßenblockaden der Letzten Generation vorgeworfen. In einem Fall im Februar 2023 sei ein Rettungswagen in einen so verursachten Stau geraten.

smb/cfm