Verhärtete Fronten, keine Einigung - 1860 gegen Jaekel, Eichin und Runjaic geht in die nächste Runde

AZ/ME

Einst waren Chefscout Peer Jaekel, Trainer Kosta Runjaic und Sportchef Thomas Eichin Wunschkandidaten des TSV 1860 München. Als der sportliche Erfolg ausblieb, ging man jedoch Ende 2016 im Streit auseinander.

Heute sehen sich die vier Parteien vor Gericht wieder. Die AZ hält sie über die einzelnen Entscheidungen an dieser Stelle stets aktuell auf dem Laufenden.

Jaekel vs. 1860: Vorwurf "Fehleinkauf Boenisch"

Die Löwen versus Ex-Löwen, die Erste: Die Güteverhandlung zwischen dem ehemaligen 1860-Scout und Kaderplaner Peer Jaekel und dem TSV 1860 am Donnerstagvormittag vor dem Arbeitsgericht hat zu keinem Ergebnis geführt. Die Löwen hatten Jaekel zu Jahresbeginn am 6. Januar 2017 fristlos gekündigt, dieser eine Kündigungssschutzklage eingereicht.

Sechzigs Vorwurf an Jaekel, der nun im Kammerverfahren am 19. Mai geklärt werden soll: Fehleinkauf eines Spielers. Es handelt sich dabei um den Verteidiger Sebastian Boenisch, der im November als vertragsloser Akteur zu den Sechzgern gewechselt war. Der von den Giesingern beauftragte Anwalt Tassilo König argumentierte, dass Jaekel im Rahmen des Medizinchecks nicht erkannt haben soll, dass eine Verpflichtung Boenischs ein großes Risiko dargestellt hatte.
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