Verhaftet: Flüchtiger ändert Namen in Namen eines anderen Verbrechers

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Sich als Verbrecher unter falschem Namen zu verstecken, ist grundsätzlich vermutlich keine schlechte Strategie. Nur sollte man dabei nicht unbedingt den Namen eines anderen Verbrechers benutzen.

Die mexikanische Polizei verhaftete den mutmaßlichen Täter unter falschem Namen. (Symbolbild: Getty)
Die mexikanische Polizei verhaftete den mutmaßlichen Täter unter falschem Namen. (Symbolbild: Getty)

Die Polizei in Mexiko Stadt hatte den US-amerikanischen Kollegen berichtet, dass sie einen Verdächtigen namens Brian Andrews verhaftet hätten. In ihren Datenbanken tauchte der Name des flüchtigen Mannes auf, weshalb sie sich an die Polizei von Polk County im US-Bundesstaat Florida wandten. Seit vierzehn Jahren sucht die Polizei dort nach Andrews. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2007 einen tödlichen Autounfall verursacht zu haben. Bei dem Crash kamen das 59-jährige Paar Danny und Patricia McCown ums Leben, nachdem der damals 29-jährige Andrews in ihr Auto gerast war. Er hatte mehr als das vierfache des erlaubten Alkoholgehalts im Blut und fuhr mit einem entzogenen Führerschein. Bevor es jedoch zu einer Verurteilung kommen konnte, floh er aus den USA.

Enttäuschung für die Angehörigen

Seitdem hatten Freunde und Angehörige der Opfer auf eine Verhaftung des Täters gehofft. Doch auch nach vierzehn Jahren können sie keinen Abschluss finden. Denn der Brian Andrews, den die mexikanische Polizei verhaftete, war nicht der Gesuchte. Stattdessen fanden die Beamten heraus, dass seine Fingerabdrücke zu einem anderen Namen passten. Ernest McBride ist wegen anderer Vergehen in den US-Bundesstaaten Arkansas und Missouri gesucht. Um der Strafverfolgung zu entgehen, hatte er sich ebenfalls nach Mexiko abgesetzt und sich dort als Brian Andrews ausgegeben. Der gewählte Name wurde ihm nun zum Verhängnis und er wurde in die USA ausgeliefert.

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Für die Angehörigen der Unfallopfer geht die Leidensgeschichte nun weiter. Dem Lokalsender Fox 13 sagte deren Tochter Michele Pennington: "Es gibt kein Wort, dass es besser beschreibt als: niederschmetternd." Emotional fühle es sich genau so an, wie vor 14 Jahren nach dem Unfall. Dennoch hoffen Pennington und ihre Schwester darauf, dass Andrews irgendwann festgenommen wird, damit die Familie endlich mit der Tragödie abschließen kann.

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