Suche nach Vermissten nach verheerendem Brand in Colorado dauert an

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Ausgebranntes Auto und Hausruine in Superior (AFP/Jason Connolly)

Nach dem verheerenden Großbrand im US-Bundesstaat Colorado werden weiterhin zwei Menschen vermisst. Von drei zunächst als vermisst gemeldeten Menschen sei einer inzwischen lebend und wohlauf gefunden worden, teilte die Polizei des Bezirks Boulder am Sonntag (Ortszeit) mit. Glutnester in den schneebedeckten Ruinen erschwerten die Sucharbeiten.

Bei dem Brand am Donnerstag waren fast tausend Häuser in zwei Vororten der Metropole Denver zerstört worden. Auf Luftbildern der Orte Superior und Louisville waren ganze Straßenzüge zu sehen, in denen die Häuser bis auf die Grundmauern niedergebrannt waren.

Die Ursache des "Marshall-Feuers" war weiterhin unklar. Dazu werde weiterhin ermittelt, sagte der Gouverneur von Colorado, Jared Polis, im Nachrichtensender CNN. Erste Berichte, wonach umgestürzte Stromleitungen das Feuer verursacht haben könnten, bestätigten sich nach Angaben der Ermittler nicht.

Die Suche nach der Brandursache und den Vermissten gestalte sich schwierig, sagte Polizeichef Joe Pelle: "Schutt, Hitze, Schnee" behinderten die Ermittler, schilderte er. Es sei schwierig, Suchhunde überhaupt auf das Gelände zu bringen, um die Suche weiter einzugrenzen.

gt/ck

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