Verkehr in Berlin: Anwohner sollen in Berlin deutlich mehr fürs Parken zahlen

Berlin. Bewohner der Berliner Innenstadt müssen fürs Abstellen ihres Autos künftig wohl um einiges tiefer in die Tasche greifen. Denn Parken soll nach den Plänen der Senatsverkehrsverwaltung auch für Anwohner in Parkzonen deutlich teurer werden. „Die aktuelle Bandbreite der Gebühren spiegelt den Wert der genutzten Stadtflächen in keiner Weise wider – und entfaltet in dieser Höhe auch keine Regelungswirkung“, sagte Berlins Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese (Grüne) auf Anfrage der Berliner Morgenpost.

Berlin werde bei der Höhe der Parkgebühren daher „schnellstmöglich nachsteuern“, sobald dies in der Hand des von Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) geführten Hauses liege.

Parken von Anwohnern könnte bis zu 200 Euro pro Jahr kosten

Anlass ist eine Debatte um die Höhe der Parkgebühren in den deutschen Innenstädten. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, hatte in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung vorgeschlagen, die Städte sollten für Gebühren des Anwohnerparkens selbst einen Preis zwischen 20 und 200 Euro pro Jahr festsetzen können.

Am Donnerstag stellte auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) ein neues Konzept für die Bepreisung der knappen Verkehrsflächen in den Innenstädten vor. Künftig sollen demnach Besserverdienende mehr für Bewohnerparkausweise zahlen, schlägt der Verband vor. Der Preis solle sich dabei nach der Höhe des Einkommens richten.

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