Verkehr: Worauf sich Autofahrer am Sonntag einstellen müssen

Wegen des AfD-Aufzugs und des Protests dagegen wird in mehreren Stadtteilen und am Hauptbahnhof mit Behinderungen gerechnet.

Tausende Menschen wollen am Sonntag gegen eine Großdemonstration der Alternative für Deutschland (AfD) im Berliner Regierungsviertel protestieren. Angekündigt sind zahlreiche Aktionen, die von friedlichen Kundgebungen über einen Bootskorso auf der Spree bis hin zu Blockaden reichen. Bis Freitagnachmittag waren insgesamt 13 Veranstaltungen bei der Polizei angemeldet. Wie viele sich an den Anti-AfD-Protesten beteiligen werden, ist unklar, es könnten aber Zehntausende werden. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz mit mehr als 2000 Polizisten aus zehn Bundesländern sowie aus den Reihen der Bundespolizei vor. Autofahrer und Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel müssen sich derweil auf zahlreiche Absperrungen und Umleitungen in der Innenstadt einstellen.

Die AfD hat bundesweit zu ihrer Demonstration "Zukunft für Deutschland" aufgerufen und 10.000 Teilnehmer bei der Polizei angemeldet. Die Demonstration soll um zwölf Uhr am Hauptbahnhof beginnen und bis zum Brandenburger Tor führen. Auf dem "Platz des 18. März" ist dann eine Kundgebung geplant. Als Redner sind die Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Alexander Gauland angekündigt.

Polizei will an der Strecke Absperrungen aufbauen

Zahlreiche politische Initiativen und Gruppen haben ihrerseits angekündigt, den Demonstrationszug der AfD blockieren zu wollen. Erste derartige Aktionen könnten am Hauptbahnhof beginnen. Schon bei früheren Demonstrationen der AfD hatten linke Protestierer immer wieder versucht, Absperrungen der Polize...

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