Verkehrsstatistik der Polizei - Alle neun Minuten ein Verkehrsunfall in München

AZ

Die Münchner Polizei hat den Verkehrsbericht für das Jahr 2016 vorgestellt. Insgesamt gingen die Unfälle zurück, doch vor allem Rasereien und Unfälle mit Fußgängern nahmen zu.

München - Die Polizei zieht Bilanz. Nach der allgemeinen Kriminalitätsstatistik wurde nun der Verkehrsbericht für das vergangene Jahr vorgestellt. Das Ergebnis generell ist erfreulich. Doch es gibt auch Brennpunkte. Die AZ zeigt, wo es wie gekracht hat.

Sowohl die Zahl der Einwohner als auch die Kfz-Zulassungen haben im Ballungsraum München im letzten Jahr erneut zugenommen, trotzdem ist die Verkehrssicherheit in Stadt und Landkreis hoch geblieben. So liegt die Häufigkeitszahl der Verletzten je 100.000 Einwohner bei 424 und damit auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2010.

Für das Polizeipräsidium München lässt sich die Unfallbilanz des Jahres 2016 auf folgende Kernaussagen zusammenfassen:

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich sank gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent auf 54.739.

Bei den Verletzten ist ein Rückgang um 2,3 Prozent auf 7.634 zu verzeichnen, die Anzahl der Schwerverletzten reduzierte sich um 4,0 Prozent auf 691.

Bei Unfällen mit tödlichem Ausgang starben 19 Menschen – zwei weniger als im Vorjahr. Ein historischer Tiefststand.

Die durch nicht angepasste sowie überhöhte Geschwindigkeit verursachten Unfälle stiegen um 21,1 Prozent auf 523 Verkehrsunfälle.

Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Alkohol gingen um 12,4 Prozent zurück.

Bei den Unfällen mit Radfahrern gab es einen leichten Rückgang um 1,9 Prozent auf 2.926. Die Anzahl der verletzten Radfahrer reduzierte sich auf 2.621 (- 1,4 Prozent).

Fußgängerunfälle nahmen um 5,1 Prozent auf 983 zu.

Mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) der Getöteten gehören zur Gruppe der "ungeschützten Verkehrsteilnehmer" wie Radfahrer und Fußgänger.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen