Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer: Kein leichter Patchwork-Start

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Seit neun Jahren gehen Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer schon gemeinsam durchs Leben. Jetzt haben sie ihr erstes Paar-Interview gegeben - und dabei verraten, wie holprig der Weg zur Patchwork-Familie war.

Veronica Ferres (52, "Unter Bauern") und Carsten Maschmeyer (58, "Selfmade: Die Erfolgsformel") sind eines von Deutschlands Power-Paaren. Seit 2009 gehen die Schauspielerin und der Start-up-Investor gemeinsam durchs Leben, seit 2014 sind sie verheiratet. Nach neun Jahren Beziehung standen die beiden nun erstmals in einem gemeinsamen Paar-Interview Rede und Antwort.

Die Macken des anderen

Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung verrät das Paar, dass auch ihr Eheleben die Tücken des Alltags kenne. Verspätung im Hause Ferres-Maschmeyer? Der 58-Jährige weiß, wer schuld ist: "Ich hatte alles durchstrukturiert geplant und wir wären pünktlich gewesen - dann kommt meine Frau mit spontanen Ideen dazwischen." Seine Frau bezeichnet Maschmeyer liebevoll als "das kreative Chaos". Geht es nach Ferres, habe aber auch der Investor die ein oder andere Macke. Seine Klamotten würde er "einfach überall im Haus" liegen lassen. Das Positive daran: Sie müsse lediglich der Kleidungsspur folgen, um ihren Ehemann ausfindig machen zu können.

Patchwork? (K)Ein Problem!

Gemeinsame Kinder haben Ferres und Maschmeyer nicht, beide brachten jedoch Kinder aus früheren Ehen mit in die Beziehung. Die Schauspielerin ihre Tochter Lilly (16), Maschmeyer seine zwei Söhne Maurice (24) und Marcel (28). Doch der Einstieg als Patchwork-Familie war alles andere als einfach, wie der TV-Investor im Gespräch offenbarte: "Unsere Kinder waren gegen den jeweils neuen Partner. Die ersten vier Jahre haben meine zwei Söhne Veronica nicht akzeptiert und Lilly mich nicht." Der Missmut der Kinder sei sogar so groß gewesen, dass sich das Paar Hilfe bei einem Kinderpsychologen geholt habe.

Moderne Rollenverteilung

Heute herrschen im Hause Ferres-Maschmeyer klare Strukturen. Da beide Eheleute überaus erfolgreich auf eigenen Beinen stehen, zahlen sie laut Ferres zu gleichen Anteilen in eine gemeinsame Haushaltskasse ein. Ebenso geregelt: der Küchendienst. Während Maschmeyer für das leibliche Wohl der Familie zuständig ist, übernimmt Ferres zumeist nur die Aufräumarbeiten. Und das aus gutem Grund.

"Bei unserem dritten Date wollte ich Carsten mit gefüllten Paprikaschoten überraschen. Leider habe ich sie im Supermarkt mit den schärfsten Paprikaschoten verwechselt. Nach dem ersten Biss lief er rot an, konnte nichts mehr sagen und die Tränen liefen nur so", erzählte die 52-Jährige im ersten gemeinsamen Liebes-Interview.

Foto(s): imago/Spöttel Picture

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