Verräterische SMS ausgelesen - Koks-"Kuchen" vom Bäcker: Münchner (48) verurteilt

AZ

Das Amtsgericht München hat einen 48-Jährigen wegen Betäubungsmittelhandels verurteilt. Der Angeklagte stritt vor Gericht alles ab - ausgelesene SMS belegten aber seine Schuld.

München - Drei Jahre muss ein 48-jähriger Münchner Betonbauer in Haft, das Gericht verurteilte ihn wegen "vorsätzlichen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge". Zum Verhängnis wurden dem Mann vor allem SMS, die die Polizei dem Gericht vorlegte.

In das Urteil floß auch eine Verurteilung mit ein, in der der Münchner schon vom Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt wurde, weil er sich im Mai und Juni 2015  von einem Dealer jeweils 50 Gramm Heroin zum Weiterverkauf kaufte.

In der Verhandlung bestritt der Angeklagte den Erwerb und Verkauf der Drogen. Er behauptete, dass er seine Wohnung wegen offener Wunden infolge einer Infektionskrankheit zu den Tatzeitpunkten gar nicht verlassen konnte. Er hätte sich von einem Freund lediglich eine Silberkette für 50 Euro gekauft, die 50 Gramm wiegen sollte. Der Freund, so der Angeklagte, arbeitete bei einem Bäcker und er haben von ihm öfters Kuchen bekommen.

Diese Aussagen zogen allerdings nicht. Denn es sagte ein Polizeibeamter aus, der das Handy des Mannes ausgelesen hatte.
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