Verrücktes Aufstiegsrennen: Für Union heißt es nun: alles auf Anfang

Union hakt die Pleite in Hannover schnell ab – und liegt mit Stuttgart und Braunschweig punktgleich einen Zähler vor den Niedersachsen.

Berlin.  Irgendwie passte alles zusammen. Erst 0:2 in Hannover verloren , und am späten Samstagabend musste sich Jens Keller, der Trainer des 1. FC Union, an der Torwand des ZDF-Sportstudios auch noch geschlagen geben – 1:3 gegen Marcel Schiffer vom TSV Wankendorf, einem Sechstligisten aus Schleswig-Holstein.

Es wirkte wie ein gebrauchtes Wochenende, dass der Fußall-Zweitligist erlebte. Thema Nummer eins: natürlich die erste Rückrundenniederlage , noch dazu beim direkten Aufstiegskonkurrenten. Eine Niederlage, die Fragen aufwirft. Die Morgenpost beantwortet sie.

Wie stark schmerzt die Pleite in Hannover wirklich?

In jedem Fall war es ein Wirkungstreffer, den Union hat hinnehmen müssen. Jedoch keiner, der die Köpenicker aus der Bahn werfen wird. Ebenso sachlich, wie mit Siegen an der Alten Försterei umgegangen wird, analysiert die Mannschaft nun auch den Dämpfer in Hannover. "Eine Durchschnittsleistung reicht eben nicht aus da oben", sagte Toni Leistner, "aber es war schon klar, dass wir nicht jedes Spiel bis zum Schluss gewinnen werden und durchmarschieren."

Doch schon gegen Nürnberg (1:0) suchte man vergeblich die Leichtigkeit jener Wochen, in denen Union an die Tabellenspitze gestürmt war. Angst vor der eigenen Courage angesichts des möglichen direkten Aufstiegs?

"Wenn man jetzt oben steht, hat man schon etwas zu verlieren", verdeutlichte Abwehrchef Leistner – nämlich das verdiente Finale für eine bislang sehr gute Rückrunde. Die zweiwöchige Länderspielpause "war vielleicht auch ein wenig zu lan...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen