Versorgungsengpässe beim Sprit nach Überschwemmungen im Westen Kanadas

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Hochwasser in der Gegend von Abbotsford (AFP/Philip McLachlan)

Nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen im Westen Kanadas haben die Menschen dort mit Versorgungsengpässen beim Treibstoff zu kämpfen. "Wir fordern die Menschen auf, ihren Treibstoffkonsum und ihre Fahrten mit dem Auto zum jetzigen Zeitpunkt einzuschränken", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit der Provinz British Columbia, Mike Farnworth, am Freitag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Zu diesem Zweck würden zudem Maßnahmen von den Behörden verhängt.

Vorerst dürfen Einzelpersonen höchstens 30 Liter Sprit auf einmal tanken. Farnworth appellierte, die Menschen sollten außerdem von Reisen in besonders stark zerstörte Gebiete absehen, damit der Treibstoff dort voll und ganz den Einsatzkräften zur Verfügung stehe.

Anfang der Woche hatten heftige Regenfälle Überschwemmungen und Erdrutsche im Westen Kanadas ausgelöst. Mindestens eine Frau starb, vier weitere Menschen wurden am Freitag noch vermisst. Die Armee ist seit Mittwoch in mehreren Katastrophengebieten im Einsatz, um Straßen freizuräumen und einen neuen Damm rund um die Stadt Abbotsford zu bauen. Für nächste Woche werden in der Region weitere schwere Regenfälle erwartet.

yb/gap

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