Versprecher: Donald Trump tauft "Thailand" in "Thighland" um

Antonie Hänel
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Nachdem Donald Trump in einer Rede Thailand in “Schenkelland” umgetauft hatte, reagierte eine thailändische Zeitung schlagfertig - und benannte sich entsprechend um.

Donald Trump in Ohio. (Bild: Scott Olson/Getty Images
Donald Trump in Ohio. (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Dass Donald Trump Dinge falsch ausspricht, ist nicht unbedingt etwas Neues. Selten aber ist der Fehler so lustig, dass eine Zeitung beschließt, sich deshalb sogar umzubenennen.

Am Donnerstag sprach Trump in Ohio und beklagte, dass die USA ihre Fertigungen teilweise in Länder wie Vietnam oder Thailand verlagert hatten.

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Allerdings sagte er dabei nicht “Thailand” sondern “Thighland”, was übersetzt “Schenkelland” bedeuten würde. Obwohl er sich im nächsten Satz bereit selbst korrigierte, ist der Versprecher zum Internethit geworden.

Was letztendlich damit endete, dass sich die thailändische Zeitung “Thai Enquirer” auf Twitter vorübergehend in “Thigh Enquirer” umbenannte, was so viel bedeutet wie “Schenkel Fragesteller”.

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Obwohl Trump sein Versprecher auffiel, springen ihm wahre Trump-Supporter nun trotzdem zur Seite. Der indische Autor Dinesh D'Souza stellte sogar die Behauptung auf, alle englischsprachigen Menschen auf der Welt würden Thailand so aussprechen. Was der “Thigh Enquirer” wieder ironisch beantwortete.

Ja. Nein. Aber lol. Netter Versuch.

Den Twitter-Witz verband die Zeitung aber auch mit einem wichtigen Thema. In einem Video erklärt sie, was das eigentliche Problem an Trumps Rede war: “Er lobt die Anführer des Militärputsches, die unser Land übernommen haben.“

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