Versteht den Ärger nicht - Fico „wäre gerne mit Orban in Moskau zusammen gewesen“

In einer Videonachricht forderte Robert Fico die Medien auf, den "politischen Hass", der zu dem Attentat auf ihn geführt habe, nicht herunterzuspielen<span class="copyright">REUTERS</span>
In einer Videonachricht forderte Robert Fico die Medien auf, den "politischen Hass", der zu dem Attentat auf ihn geführt habe, nicht herunterzuspielenREUTERS

Robert Fico lobte Viktor Orbans Bemühungen um Friedensgespräche im Ukrainekrieg. Der slowakische Premierminister hätte ihn sogar begleitet, wenn er gesundheitlich in der Lage gewesen wäre.

Mit seinem Besuch in Moskau hat Viktor Orban die EU-Partner verärgert. Nicht alle! Robert Fico hat jede Menge Lob übrig für Orbans Reise nach Moskau. Am liebsten hätte Fico den ungarischen Ministerpräsidenten begleitet, wäre er gesundheitlich dazu in der Lage gewesen, berichtet der „Telegraph“.

Fico, der kürzlich einem Attentat entkam, zeigte bei einer Rede anlässlich eines Feiertags der Slawenapostel Kyrill und Method Bewunderung für den ungarischen Premierminister und sagte: „Ich will meine Bewunderung für den ungarischen Premier aussprechen, dass er ohne zu zögern nach Kiew und Moskau gereist ist. Wenn mein Gesundheitszustand es zugelassen hätte, wäre ich gerne mitgekommen.“ Der „Telegraph“ berichtet, dass sich Fico wegen seiner schweren Verletzungen nach einem Attentat Ende Mai noch immer in der Genesung befindet.

Russlands engste Verbündete in der EU

Fico und Orban, beide als Russlands engste Alliierten in der EU bekannt, weigern sich, militärische Hilfe an die Ukraine zu leisten. Beide setzen sich stattdessen für Friedensgespräche ein. „Es gibt nie genug Friedensgespräche und Initiativen“, sagte Fico laut dem Bericht.

Der slowakische Premierminister wurde bei einem Angriff schwer verletzt und musste sich mehreren Operationen unterziehen. Der mutmaßliche Täter wartet derzeit auf seinen Prozess.