Vor Verwahrlosung retten: Yitzhak-Rabin-Platz soll „kunstvoller urbaner Garten“ werden

Man wolle den Platz mithilfe von Künstlern ins Stadtleben integrieren.

Er galt lange als abschreckendes Beispiel für die Verwahrlosung vieler Kölner Plätze: Mitten in der Innenstadt am Hohenstaufenring, benannt nach einem Friedensnobelpreisträger, gammelte der Yitzhak-Rabin-Platz vor sich hin.

Die Stadt hat die Lage durch häufigere Reinigungen, neue Bänke und Abfalleimer etwas verbessert. Nun soll mit Hilfe von Künstlern und Landschaftsarchitekten aus dem Platz ein „kunstvoller urbaner Garten“ werden. Das Berliner Landschaftsarchitektenbüro „ateliers le balto“ gewann den Gestaltungswettbewerb, den Stadt und Rhein-Energie ausgelobt hatten.

Garteninseln sollen angelegt werden

Die Idee der Sieger: Rund um die Platanen werden 15 „Garteninseln“ angelegt. Auf einer „Lichtung“, dem Mittelpunkt des Gartens, soll ein acht Meter langer Tisch den Gemeinschaftscharakter des Platzes deutlich machen. Die Architekten versprechen Bürgerbeteiligung. Man wolle den „Platz wieder ins Stadtleben integrieren“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Der neue Yizhak-Rabin-Platz könnte zu einem Vorbild für andere Plätze werden, sagt Stadtentwicklungsdezernent Franz Josef Höing. Es sei „faszinierend, welche Kraft Kunst an solchen Orten entfalten kann“. (fra)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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