Streit um Impfliste im Pflegeheim: Wurden Verwandte der Chef-Etage bevorzugt?

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Im Senator-Ernst-Weiß-Haus der Hamburger Blindenhilfe in Farmsen standen neben den Pflegekräften auch Verwandte der Geschäftsführung auf der Impfliste: Die beiden Söhne des Geschäftsführers, seine Assistentin und deren Ehemann, ein Malermeister sowie dessen Geselle. Alle sind im weitesten Sinne in der Einrichtung beschäftigt. Aber reicht das schon für eine bevorzugte Impfung? Im Senator-Ernst-Weiß-Haus war am 25. Januar der erste Impftermin für die Beschäftigten vorgesehen. Vorher wurde intern eine Liste mit den Terminen der Impflinge angefertigt. Darunter waren die oben benannten Personen. Das kam dem Betriebsrat merkwürdig vor. Er wandte sich an die Geschäftsleitung. Hamburger Pflegeheim: Warum wurden diese Beschäftigten zuerst geimpft? Folgendes muss man wissen: Die Söhne des Geschäftsführers sind geringfügig in der Einrichtung beschäftigt. Sie sollen nach MOPO-Informationen Akten in der Verwaltung digitalisieren – hauptsächlich im Home Office. Der Ehemann der Assistentin und sein Geselle würden im Haus gelegentlich Malerarbeiten durchführen. Nach dieser Logik hätte allerdings auch zum Beispiel der Elektriker auf der Liste...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo