Nicht verzockt: Wahlsieger in Kanada ist Justin Trudeau

·Lesedauer: 1 Min.

Der liberale Premierminister Justin Trudeau hatte auf vorgezogene Neuwahlen gesetzt. Offenbar ist das Kalkül des 49-Jährigen aufgegangen, wenn auch nicht komplett. Denn Justin Trudeau hat laut Hochrechnungen die Parlamentswahlen in Kanada gewonnen, doch seine liberale Partei kommt diesen zufolge nicht auf die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament. Eigentlich wollte sich Trudeau diese sichern.

In den letzten Umfragen vor der Wahl hatte allerdings Trudeaus konservativer Gegenspieler Erin O'Toole gewaltig aufgeholt - und der Sieg der Liberalen war keineswegs sicher.

Am Wahlabend herrschte bei den Konservativen in Kanada die Enttäuschung vor.

Mit Spannung erwartet wurde das Ergebnis in den umkämpften Bezirken der Metropolen Toronto, Montreal und Vancouver.

Trudeau hatte vor allem auf den erfolgreichen Kampf seiner Regierung gegen Covid-19 gesetzt und deshalb die vorgezogene Parlamentswahlen angesetzt. Bei der Stimmabgabe in Montreal wurde der Regierungschef von seiner Frau und den Kindern Xavier, Ella-Grace und Hadrien begleitet.

Wegen viele Briefwahl-Stimmen sollte sich das Endergebnis verzögern.

Nach dem Schock über Kindergräber aus vergangenen Jahrzehnten traten bei der Wahl mehr indidgene Kandidatinnen und Kandidaten an als jemals zuvor in Kanada.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.