Video Game Hall of Fame: Zelda-Klassiker "Ocarina of Time" & "Ms. Pac-Man" aufgenommen

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Neben den zwei beliebten Spielen haben es auch "Dance Dance Revolution" und "Sid Meier's Civilization" offiziell in den erlesenen Kreis geschafft.

Bislang sind 19 Teile der Reihe
Bislang sind 19 Teile der Reihe "The Legend of Zelda" für verschiedene Konsolen erschienen. (Bild: Stanislav Kogiku/SOPA Images/LightRocket via Getty Images)

Die Video Game Hall of Fame in New York hat die Aufnahme der legendären Spiele "The Legend of Zelda: Ocarina of Time", "Ms. Pac-Man", "Dance Dance Revolution" und "Sid Meier's Civilization" verkündet.

Als Teil des "Strong National Museum of Play" in Rochester werden in der Hall of Fame seit 2015 die einflussreichsten und wichtigsten Videospiele gewürdigt. Unter den Nominierten, die es nicht geschafft haben, zählten dieses Mal "Assassin's Creed", "Candy Crush Saga", "Minesweeper", "NBA Jam", "PaRappa the Rapper", "Resident Evil", "Rogue" und "Words with Friends".

"Ein Zauber, den die Spieler niemals vergessen haben"

Der größte Name unter den Neuaufnahmen ist dabei sicher der des Zelda-Klassikers "Ocarina of Time". Das Spiel erschien im Jahr 1998 für den Nintendo 64, heimste im Erscheinungsjahr zahlreiche Auszeichnungen als Spiel des Jahres ein und gilt generell als eines der besten Videospiele aller Zeiten.

"Noch heute geben Entwickler auf der ganzen Welt an, dass 'The Legend of Zelda: Ocarina of Time' einen Einfluss darauf hat, wie sie ihre Spiele kreieren. Die weitläufige 3D-Welt, die flüssigen Kämpfe, komplexe Rätsel und die zeitversetzte Story des Spiels haben zusammen für einen Zauber gesorgt, den die Spieler niemals vergessen haben", sagte Kurator Andrew Borman.

"Ms. Pac-Man", das 1981 als Nachfolger des klassischen "Pac-Man" erschien, ist eines der fünf meistverkauften Arcade-Spielen aller Zeiten und repräsentiert dem Museum zufolge mit dem "ersten weithin anerkannten weiblichen Videospiel-Charakter" einen Wendepunkt in der Gaming-Szene.

DDR eine "Revolution in der Musik-Spiel-Szene"

"Dance Dance Revolution" konnte zuerst im Jahr 1998 in Spielhallen in Japan gespielt werden. Mit mehr als 100 Nachfolge-Titeln und als wichtige Inspiration für Spiele wie "Guitar Hero" oder "Rock Band" sei der Arcade-Klassiker damals "eine Revolution in der Musik-Spiel-Szene gewesen", wie Kuratorin Lindsay Kurano betont.

Der vierte Titel der Neuaufnahmen in die Hall of Fame ist "Sid Meier's Civilization", das im Jahr 1991 das Genre der Strategiespiele quasi neu erfand. "Die süchtig machenden Eigenschaften des Spiels, die Schöpfer Sid Meier als 'Nur noch ein Zug'-Qualität bezeichnete, sowie die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten, die sich wiederholendes Gameplay verhinderten, sorgten dafür, dass 'Civilization' 1996 vom Fachmagazin Computer Gaming World als bestes Spiel aller Zeiten ausgezeichnet wurde", schwärmt Jon-Paul Dyson, Fachmann des Spielemuseums.

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