Arbeitsmarkt in Deutschland

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3. Januar 2013


Die gute Nachricht zuerst: Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat 2012 sein bestes Jahr seit dem Wiedervereinigungsboom in den frühen 1990er Jahren erlebt. Zum Jahresende allerdings hat die europaweit schwächelnde Konjunktur auch hier ihre Spuren hinterlassen.

Im Jahresdurchschnitt verzeichnete die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit knapp 2,9 Millionen Erwerbslose, deutlich weniger als noch im Jahr zuvor. Das Jahr habe erfolgreich begonnen, sagte Agenturchef Frank-Jürgen Weise am Donnerstag. Seit Oktober steige die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr aber immer stärker an.

Für dieses Jahr rechnet die Bundesagentur wegen der Wirtschaftsflaute mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Behörde stelle sich auf ein, so wörtlich "schwieriges Jahr 2013" ein, sagte Weise. Mit einem Einbruch auf dem Arbeitsmarkt rechnet er aber nicht.

O-Ton Weise: "Was könnte alles in 2013 passieren, dann werden wir in der Arbeitslosigkeit im Schnitt bei 2,9 liegen. Bei der Beschäftigung könnte es sein, dass diese Beschäftigung hält bei diesem hohen Niveau. Es kann auch sein, dass sie leicht zurückgeht."

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland zwar nach wie vor im Spitzenfeld, die Warnsignale für 2013 sind jedoch nicht zu übersehen.

ORT: NÜRNBERG (DEUTSCHLAND)

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