Budapest Ritmo: Musik aus aller Welt in Ungarn

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Von Südkorea bis Norwegen, aus der Türkei bis zum Senegal – Musiker aus der ganzen Welt präsentierten sich auf dem Festival Budapest Ritmo. Auf vier Bühnen gab es 28 Konzerte im Palast der Künste der ungarischen Hauptstadt.

Monoswezi verband skandinavischen Jazz mit afrikanischer Musik. Die Mitglieder der Gruppe kommen aus Mosambik, Norwegen, Schweden und Simbabwe.

“Wir wachsen daran, wir treffen neue Leute, lernen neues Essen kennen, die Inspirationen verändern uns. Ich spiele ein traditionelles Instrument, es ist also sehr wichtig, es zu neuen Aufführungsorten mitzubringen und mit ihm zu experimentieren”, so die Sängerin Hope Masike.

Die Mitglieder der österreichischen Blaskapelle “Federspiel” trafen sich am Wiener Konservatorium. Auch ihr Musikstil ist von verschiedenen Ländern geprägt:

“Als Blaskapelle müssen wir laut sein, wirklich laut, um einen vollen Sound zu haben. Das ist unsere Art. Aber wir haben auch eine federleichte Seite, die spielerisch und weich ist”, erklärte Bandmitglied Simon Zöchbauer.

Auch die drei ungarischen Sängerinnen verbinden Kulturen: Sie mischen ungarische Volksmusik mit jüdischen Liedern und Roma-Melodien.

“Die Welt um uns herum verändert sich, es gibt viele bedürftige Leute. Jeder Mensch ist einzigartig und Musik ist ein Weg, eine Brücke für jeden Menschen”, so Ági Szalóki.

Der norwegische Sänger Vassvik belebt mit seiner Band die alte samische Gesangstradition Yoik, eine der ältesten in Europa, die mehrere Tausend Jahre alt ist:

“Man singt über einen Jungen, ein Mädchen, einen Mann, eine Blume oder ein Tier. Aber wenn man Yoik praktiziert, singt man nicht über etwas, man verkörpert es – verstehen Sie den Unterschied”, fragt Torgeir Vassvik.

Eine Band aus Mauretanien spielte gefühlvollen Wüstenblues.

Favorited “#24 – Budapest Ritmo” https://t.co/buHlDLiWrA by Fossiles de l’Atlas— Balazs (@tolomakontentot) 18. Oktober 2016

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