Das Schloss Freudenberg macht den Winter erlebbar

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27. Dezember 2012

In Deutschland lässt der Winter auf sich warten - im Museum von Schloss Freudenberg in Wiesbaden ist er schon eingekehrt. In der Ausstellung "Erfahrungsfeld Winter minus 22 C°" lassen sich die Wunder der Kälte erforschen.


Unter anderem kann man dort sehen, wie Achim Horsinka, der stellvertretende Leiter des Erfahrungsfeldes Schneeflocken mittels Klang entstehen lässt. Mit Hilfe eines Geigenbogens bringt er eine mit Sand bestreute Glasplatte zum Schwingen. Klangbilder oder auch Schneeflocken entstehen.

"Es entstehen naturgegebene Klangfiguren, die für unser Auge so wunderschön sind, dass wir erst mal unterstellen, dass die ein Mensch sich ausgedacht hat, obwohl es in der Natur liegt, das Muster."

Um die Kälte erlebbar zu machen, ist auch eine Eiskammer ins Museum eingebaut. Dort wachsen bei minus 22 Grad Celsius Eiszapfen und Blumen erstarren.

"Was kann man dem Gast im Winter anbieten, dass die Menschen sich auch im Winter, was ja auch in unseren Regionen sich der Winter sich so äußert, dass man sich auf sich bezieht und dass man im Winter eher drinnen ist und dass man eher mal eine Decke hat und dass man sich irgendwie zurückzieht statt rauszugehen. Dass man sagt, wie können wir verdeutlichen, was ist eigentlich der Winter, und das dann auch in Szene zu setzen."

So will das Museum vor allem auch einen positiven Eindruck von der kalten Jahreszeit vermitteln.

ORT: WIESBADEN (DEUTSCHLAND)

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