David Beckham geht zu Paris St.Germain

Reuters DE Videos31. Januar 2013


In Paris herrschte am Donnerstag einige Aufregung, aus dem Sport kommend gewissermaßen, aber sicher nicht nur den Sport betreffend. Vor diesem Krankenhaus hatte sich am Nachmittag eine erhebliche Menge an Journalisten versammelt, um den Mann zu sehen, der diese Aufregung verursachte: David Beckham, den ehemaligen Kapitän der englischen Nationalmannschaft, der jetzt beim Pariser Fußballclub Paris St. Germain unterschieben hat. Wenn auch nur für fünf Monate.

Dass es sich bei diesem Neuzugang um mehr als einfach nur einen neuen Spieler handelt, wurde wenig später in einer Pressekonferenz eindrucksvoll mit der ersten Frage klar. Da ging es überhaupt nicht um Fußballerisches. Die Frage lautete vielmehr, ob seine Familie - Ex-Spice-Girl Victoria und die gemeinsamen Söhne - auch mit nach Paris kommen. Sorry:

O-Ton David Beckham:

"Mein Frau und die Kinder bleiben in London, weil die Kinder da jetzt zur Schule gehen. Aber trotzdem. Als Familie sind wir alle ziemlich aufgeregt deswegen."

Aber natürlich wollten viele der Journalisten auch wissen, was er fußballerisch so mitbringt - da zählte Beckham einfach mal ein paar Stationen seiner Karriere auf. Antwort also: Er bringt seine umfangreiche Erfahrung mit. Aber er bleibe ja nur fünf Monate, was kann er da verändern, fragten Reporter nach.

O-Ton David Beckham:

"Ich bin vielleicht nur bis zum Ende der Saison da, aber ich betrachte mich schon als Teil dieses Klubs, auch weiter in der Zukunft. Ich will ihm helfen, zu wachsen, der ganzen französischen Liga. Und ich will dem Klub helfen, eines der mächtigsten Kraftwerke im Fußball zu werden."

Auf den Straßen von Paris, vor allem bei den Fans des Klubs, lösten diese Bemerkungen wahrscheinlich große Freude aus. Hier zum Beispiel:

O-Ton Stephane Thiphiene:

"Mit seinem Profil kann er das Image des Klubs wieder aufbauen. Er wird einen angelsächsischen Touch mitbringen, den wir hier lange nicht gesehen haben."

Und für andere Passanten fällt der Neuzugang einfach mal in den Bereich 'Pariser Attraktionen':

O-Ton Alexis Bendjouia:

"Jetzt hat Paris wirklich alles: Makronen, Croissants und David Beckham. Da kann man doch nichts mehr falsch machen."

Und dann - darauf werden die Franzosen möglicherweise Wert legen - kann Beckham auch noch auf ein ganz bisschen Schulfranzösisch zurückgreifen.

Frage einer Journalistin: Könnten Sie ein Wort auf französisch sagen?

O-Ton David Beckham:

"Boujour."

ORT: PARIS (FRANKREICH)

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