Extremer Kälte in Russland dauert an

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Die extreme Kältewelle in weiten Teile Russlands dauert weiter an. Über Weihnachten mussten viele Menschen in Evakuierungszentren ausharren. In Sibirien sind nach Medienberichten bisher 123 Menschen erfroren - allein sieben am Montag und Dienstag.

Nach Angaben der Wetterdienste ist es die längste Kältewelle in Russland seit Jahrzehnten - in einigen Regionen fiel das Thermometer auf minus 55 Grad Celsius.

In Tyva hatte der klirrende Frost Fernwärmerohre platzen lassen - mehr als 3000 Menschen mussten bei minus 40 Grad und weniger aus ihren eiskalten Wohnungen gerettet werden.

"Wir haben hier nichts, nicht mal Wasser. Zum Glück gibt's Schnee, den können wir einschmelzen. Wir frieren hier ein. Sogar in den Wohnungen friert es. Ich habe selbst gemessen: In den Zimmer mit den kleinen Heizöfen ist es minus 2 Grad. In der Küche, wo der Ofen steht ist es minus 5 Grad."

In anderen Regionen erschweren tief verschneite Strassen die Arbeiten der Rettungskräfte. Sie versuchen seit Tagen, Heizsysteme und Stromleitungen zu reparieren und Betroffene in Evakuierungszentren zu bringen.

ORT: TYVA, MAGADAN, RUSSLAND

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