Friedensverhandlungen kommen voran

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11. Februar 2013

Die Verhandlungen der kolumbianischen Regierung mit den marxistischen Farc-Rebellen über ein Friedensabkommen schreiten nach Angaben beider Parteien gut voran. Ein führender FARC-Vertreter, Rodrigo Granda, sagte am Sonntag in Havanna, die Gespräche seien auf gutem Wege.

O-TON IVAN MARQUEZ, UNTERHÄNDLER DER FARC

"Im strittigen Punkt einer Landreform ist es schon vorwärts gegangen. Ziel dabei soll sein, möglichst vielen und vor allem den Kolumbianern eigenen Zugriff auf Bewirtschaftungsflächen zu geben, die diesen bisher nicht hatten."

Etwas zurückhaltender äußerte sich der Chef-Unterhändler der Regierung. Humberto de la Calle bestätigte aber, dass die Gespräche Fahrt aufgenommen hätten.

O-TON HUMBERTO DE LA CALLE, CHEFUNTERHÄNDLER REGIERUNG

"Einer unserer Hauptpunkte auf der Agenda sind Gespräche über die Opfer. Das nimmt die Regierung sehr ernst. Wir können uns keine Einigung vorstellen, wenn die Guerilla darüber nicht Klartext redet. Auch über das Tempo der Verhandlungen müssen wir sprechen. Es geht mittlerweile voran, aber wir müssen die Gangart jetzt auch halten.

Rebellen und Regierung befinden sich seit fast einem halben Jahrhundert im Krieg. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 18. Februar stattfinden.

ORT: HAVANA, CUBA

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