Jemen: Hoffnungslosigkeit trotz Feuerpause

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Mittwochnacht tritt im Jemen eine 72-stündige Feuerpause in Kraft. Das vorübergehende Schweigen der Waffen soll dazu genutzt werden, die Zivilbevölkerung in abgeschnittenen und besonders umkämpften Gebieten des Landes mit Hilfsgütern zu versorgen.

“Feuerpause? Dieser Krieg muss enden!”, sagt ein Mann in der Hauptstadt Sanaa. “Wir wollen keine Feuerpause für drei Tage, sondern das Ende des Krieges.”

Und ein anderer meint: “Die sprechen von einer Feuerpause, doch danach gehen die Luftangriffe weiter. Sie haben unsere Häuser und unsere Kinder zerstört. Sie haben eine Leichenhalle, Hochzeitsgesellschaften, Moscheen und Schulen bombardiert. Sie haben alles bombardiert, sie haben die Infrastruktur zerstört. Woher kommt diese Feuerpause und wer hält sich daran?”

Die Huthi-Rebellen kontrollieren weite Teile des Nordens. Sie befinden sich im Konflikt mit den Truppen der ins Ausland geflohenen Regierung, die von einem Militärbündnis unter Leitung Saudi-Arabiens unterstützt werden.

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