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Panik und Verzweiflung nach Amoklauf in den USA

14. Dezember 2012

Mehr Todesopfer hat es bei einem Amoklauf in einer Grundschule in den USA noch nie gegeben. Die meisten von ihnen waren Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Denjenigen, die Sicherheit gebracht werden konnten, stand die Panik im Gesicht geschrieben. Ungewissheit herrschte auch bei den Eltern, die teils nicht wussten, ob ihre Kinder unter den Opfern waren. Der mutmaßliche Täter soll zunächst seine Mutter erschossen haben, eine Lehrerin an der Sandy Hook Elementary School in Newtown, bevor er das Feuer in einem Kassenraum eröffnete. Eine Schülerin berichtete: “Als wir zum Morgentreffen gingen, hörten wir plötzlich so etwas wie Schüsse. Wir warfen uns auf den Boden, unser Lehrer schloss die Tür und wir gingen in eine Ecke.” Ein anderes Mädchen berichtete ähnliches: “Ich war in der Sporthalle und habe sieben laute Knalle gehört. Die Lehrer haben uns gesagt, wir sollten uns in der Ecke verstecken, und dann haben wir den ganzen Lärm gehört.” Der Vater einer überlebenden: “Wir rannten einfach los, wie alle anderen Eltern. Wir konnten nicht in die Schule, aber glücklicherweise ist ein Feuerwehr-Haus in der Nähe. Sie haben alle, auch die Schüler, durch einen Seiteneingang hereingebracht.” Am Ort des Amoklaufs herrchte Chaos und Verständnislosigkeit. Selbst erfahrene Polizisten vor Ort sagten, das sei das schlimmste, das sie jemals gesehen hätten. Bereits wenige Stunden nach der Tat waren Psychologen vor Ort, die sich um Angehörige und Helfer kümmerten.